Wer glaubt, dass alle Unfälle von der gesetzlichen Unfallversicherung in Österreich gedeckt sind, der irrt. Vor allem bei Freizeitunfällen ist der Deckungsumfang stark beschränkt. Die Statistik beweist, dass eine private Unfallversicherung sinnvoll ist. Rund eine Million Unfälle pro Jahr erleiden die Österreicher; ein
Wer glaubt, dass alle Unfälle von der gesetzlichen Unfallversicherung in Österreich gedeckt sind, der irrt. Vor allem bei Freizeitunfällen ist der Deckungsumfang stark beschränkt. Die Statistik beweist, dass eine private Unfallversicherung sinnvoll ist. Rund eine Million Unfälle pro Jahr erleiden die Österreicher; ein paar tausend Unfälle enden mit einer bleibenden Invalidität - andere enden tödlich. Der Vorteil ist, dass die Prämie für eine private Versicherung nicht teuer ist. Zudem kann die Prämie auch von der Arbeitnehmerveranlagung abgesetzt werden.
Der Unterschied der Versicherungen
Bei der Wahl der Versicherung sollte zwischen der privaten und gesetzlichen Möglichkeit ein Vergleich angestellt werden. Wo bleibt das Restrisiko? Welche Faktoren werden von der gesetzlichen Versicherung übernommen? Welche Versicherungsgesellschaften bieten zu welchem Preis die Versicherung an? Vor allem junge Personen sollten vorsorgen. Aber auch Personen mit einem hohen Risiko im Beruf sind gut beraten, wenn sie eine private Versicherung abschließen. Zu den Risikogruppen zählen unter anderem Fernfahrer, Dachdecker sowie auch Sportler wie Fußballer oder Taucher. Vor allem Hobbysportler laufen der Gefahr, dass sie sich während der Ausübung ihres Hobbys verletzen. Wichtig ist, dass bei der Versicherung die Versicherungssumme hoch ist. Mit Beträgen wie 20.000 Euro oder 40.000 Euro wird im Falle einer bleibenden Invalidität nicht viel gewonnen. Vor allem eine Arbeitsunfähigkeit kann mit dieser Summe nicht ausgeglichen werden. Selbst Umbauten werden mit 40.000 Euro nicht abgedeckt werden.
Die Versicherung als Zukunftsvorsorge
Der Durchschnitt liegt im 6fachen Jahreseinkommen des Versicherungsnehmers. Verdient dieser im Jahr 25.000 Euro brutto, sollte die Versicherungssumme bei 150.000 Euro liegen. Mit dieser Summe kann die Versicherung auch als Zukunftsvorsorge gesehen werden. Erleidet der Versicherungsnehmer tatsächlich einen Unfall mit Spätfolgen, ist dieser finanziell abgesichert. Definiert wird der Unfall mit einem Ereignis, welches von außen auf den Körper wirkt und dadurch eine nicht beabsichtigte und ungewollte Gesundheitsschädigung herbeiführt. Aber auch Verletzungen der Bänder, ein Schaden des Meniskus oder auch Muskelverletzungen können durch Unfälle herbeigeführt werden. Auch wenn hier im klassischen Sinn keine äußere Verletzung gegeben ist, zählen diese Verletzungen in den Versicherungen ebenfalls.
Der Vergleich lohnt sich
Die Versicherung selbst sollte weltweit - 24 Stunden am Tag - gelten. Vorsicht ist bei Partnerversicherungen geboten. So gibt es die normale Einzelunfallversicherung. Hier ist rein der Versicherungsnehmer versichert. Bei der Partnerversicherung wird der Partner in der Versicherung integriert, wobei mit der Familienversicherung alle im Haushalt lebenden bzw. gemeldeten Personen den Schutz der Versicherung genießen. Eine Kinderunfallversicherung schließt das Kind mit ein; Freizeitunfallversicherungen oder auch Studentenversicherungen sind individuell auf Zielgruppen und dessen Risiko maßgeschneiderte Versicherungsmöglichkeiten.