Die meisten Österreicher sind Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse. Diese erheben einen regelmäßigen Beitragssatz und bietet ein größtenteils recht identisches Leistungsspektrum an. In den letzten Jahren wurden jedoch immer mehr zusätzliche Leistungen nach und nach gestrichen, auch Zuzahlungen für Versicherte waren p
Die meisten Österreicher sind Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse. Diese erheben einen regelmäßigen Beitragssatz und bietet ein größtenteils recht identisches Leistungsspektrum an. In den letzten Jahren wurden jedoch immer mehr zusätzliche Leistungen nach und nach gestrichen, auch Zuzahlungen für Versicherte waren plötzlich notwendig: So muss man häufig sogar schon die Brille aus eigener Tasche zahlen, auch die Kosten für den Zahnersatz müssen oft getragen werden. Genau deshalb macht es Sinn, sich für eine Krankenzusatzversicherung zu entscheiden. Mit dieser lässt sich die doch recht große Lücke zwischen den gesetzlichen Leistungen und den individuellen Ansprüchen an eine umfassende Versicherung schließen.
Warum sich die Krankenzusatzversicherung lohnt - und wieso ein Vergleich durchgeführt werden sollte
Wer sich dafür entscheidet, im Rahmen einer Versicherung Zusatzleistungen zu erhalten, findet dafür inzwischen die verschiedensten Angebote. Im Gegensatz zur privaten und gesetzlichen Krankenvollversicherung kommt die Krankenzusatzversicherung auch für weitere mögliche Krankheitsrisiken auf. Dazu zählen unter anderem Behandlungen im Krankenhaus oder der Zahnersatz.
Immer mehr Versicherungsgesellschaften bieten diese zusätzlichen Policen in ihrem Sortiment an, seit einer Weile lässt sich diese Zusatzpolice sogar über diverse gesetzliche Krankenkassen abschließen. Diese können die Tarife als freiwillige Extraleistung in Kooperation mit privaten Versicherern offerieren. Private Zusatztarife für die gesetzliche Krankenversicherung funktionieren wie eine Art Baukasten-System und lassen sich untereinander sogar kombinieren. Sehr häufig entscheiden sich Kunden für Zahnzusatzversicherungen, da die eigenen Zuzahlungen in dieser Branche meist sehr teuer sind.
Längst übernimmt die gesetzliche Versicherung nicht mehr alle Kosten für gesundheitliche Behandlungen. Wenn man selbst Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist, so können hier unter anderem Zuzahlungen für Heil- oder Arzneimittel sowie für Zahnersatz gefordert werden. Selbst Sehhilfen wurden inzwischen aus dem Leistungskatalog entfernt. Die private Zusatzversicherung kann unterschiedliche Zusatzleistungen abdecken, welche gesetzliche Kassen nicht bezahlen oder für das eigene Budget zu teuer wären. Darin sind zum Beispiel auch Chefarztbehandlungen in Krankenhäusern und andere Extras enthalten.
Hier lohnt sich allerdings ein ausführlicher Vergleich, bevor man sich für einen bestimmten Versicherer entscheidet. Am einfachsten ist dies im Internet: Es gibt mittlerweile viele Vergleichsportale, die einen schnellen und umfassenden Vergleich ermöglichen. Man gibt hierfür einfach ein, welche Zusatzleistungen man sich wünscht und wie man versichert ist, auch weitere persönliche Daten sind erforderlich. Anschließend werden sämtliche verfügbaren Versicherer inklusive ihrer Leistungen und Tarife angezeigt. Man braucht sich aus dieser Liste dann nur noch den passenden Anbieter auswählen und kann, wenn man dies möchte, auch gleich online einen Vertrag abschließen. Fest steht jedoch, dass sich eine Zusatzversicherung langfristig immer bezahlt machen wird.