Eine Beerdigung kostet eine Menge Geld. Der Kranz, der Sarg, die Bezahlung des Bestattungsunternehmens sowie das Grab selbst, die Kleidung für den Verstorbenen, der Leichenschmaus bzw. das Totenmahl. Viele Menschen möchten diese finanziellen Belastungen den Hinterbliebenen aber nicht aufbürden. Aus diesem Grund schließ
Eine Beerdigung kostet eine Menge Geld. Der Kranz, der Sarg, die Bezahlung des Bestattungsunternehmens sowie das Grab selbst, die Kleidung für den Verstorbenen, der Leichenschmaus bzw. das Totenmahl. Viele Menschen möchten diese finanziellen Belastungen den Hinterbliebenen aber nicht aufbürden. Aus diesem Grund schließen viele Menschen in Österreich die Sterbegeldversicherung oder auch die Begräbnisversicherung ab. Im "Sterbeverein" wird ein gewisser Betrag einbezahlt, der nach dem Leben dafür dienen soll, die finanziellen Belastungen einer Beerdigung zu tragen.
Auszahlung der Versicherungssumme erlebt der Versicherungsnehmer nicht mehr.
Die Kosten werden bei einer Beerdigung bis zur vereinbarten Versicherungssumme getragen. Sollten die Kosten überstiegen werden, müssen die Hinterbliebenen für die Restzahlung aufkommen. Übersteigt jedoch die Versicherungssumme die Kosten für das Begräbnis, erhält der Bezugsberechtigte die restliche Summe. Gerne wird die Sterbegeldversicherung daher auch als Art Zukunftsvorsorge gesehen. Dies deshalb, weil somit darauf geachtet wird, dass die Hinterbliebenen keinen finanziellen Schaden erleiden. Die Sterbegeldversicherung arbeitet mit dem Bestattungsunternehmen zusammen; es werden keine bürokratischen Hürden in den Weg gelegt. Die trauernden Hinterbliebenen müssen sich nur um wenige Vorbereitungen für das Begräbnis kümmern. Veranlagt wird die Begräbnisvorsorge sicher und konservativ. Aus dem Grund, weil im Todesfall das Geld auch zur Verfügung stehen muss.
Die Prämien beim Sterbeverein
Bezahlt werden die Prämien vierteljährlich, halbjährlich, jährlich oder auch monatlich. Es ist auch möglich einen Einmalbetrag zu Beginn der Versicherung einzubezahlen, welcher bis zum Tod veranlagt wird. Desto höher die Laufzeit ist, desto höher ist am Ende die Versicherungssumme. Die Versicherung kann bereits mit dem 18. Lebensjahr abgeschlossen werden. Das Höchsteintrittsalter liegt, je nach Versicherungsgesellschaft, zwischen 75 und 85 Jahren. Hier sind nur noch Einmaleinlagen gestattet. Die Laufzeit ist somit unterschiedlich und individuell. So gibt es Begräbnisversicherungen, welche 70 Jahre laufen - andere hingegen wurden durch den Tod des Versicherungsnehmers nach einigen Jahren aufgelöst.
Der Preis der Beerdigung richtet sich nach unterschiedlichen Faktoren
Durchschnittlich kostet eine Beerdigung zwischen 4.000 Euro und 12.000 Euro. Diese Kosten sind individuell und von Qualität des Grabsteins, Sargs sowie der Anzahl der Trauergemeinde abhängig. Die Hinterbliebenen müssen davon ausgehen, dass die Begräbnisversicherung im Normalfall nicht für alle Kosten aufkommt. Das bedeutet, dass die Zukunftsvorsorge in Wahrheit zu 100 Prozent in das Begräbnis investiert wird. Oftmals dient die Versicherung auch nur als Unterstützung; 20 Prozent bis 40 Prozent müssen von den Hinterbliebenen selbst bezahlt werden. Auch bei der Begräbnisversicherung lohnt sich ein Vergleich. Der Vergleich zeigt, wie hoch die Versicherungssumme nach einer gewissen Laufzeit ist; auch hier gilt, dass die individuelle Anpassung möglich ist.